Wartung und Reparatur

Motorgeräte

Auch in diesem Bereich kann man vieles selbst erledigen. Durch regelmäßige Wartung kann man verschleoß und Schäden vorbeugen und somit zum Werterhalt und zur Umweltentlastung beitragen.

Reinigung und Pflege

Reinigung und Pflege ist die erste und Kostengünstigste Stufe der Werterhaltungspyramide!

So gehört die Reinigung der Werkzeuge nach getaner arbeit genau so zur Arbeit wie die eigentliche Tätigkeit selbt! Jeder der mit einer Kettensäge umgeht und auf ihren reibungslose Funktion angewiesen ist wird mir dies sofort bestätigen.

Beispiel 1:

Die Kettensäge halte ich für ein gutes Beispiel für die verlängerung der Lebensdauer durch Regelmäßige Wartung.

  • Sägespäne in der Verkleidung einer Kettensäge verhindern den optimalen Luftzirkulation und somit die Kühlung des Motors. Ein überhitzter Motor kann klemmen oder Fressen. Dann wirds teuer.
  • Ein verstopfte Kettenschmierung fürt zu einer Heißgelaufenen Kette und kostet Leistung und belasten den Motor unnötig.
  • eine Kette die nicht optimal geschäft ist schluckt ebenfalls viel leistuung und belastet dem zur folge den Motor ebenfalls unnötiger weise.
  • ein zugesetzter Luftfilter erschwehrt das startverhalten und kostet leistung. Die Säge kommt nicht mehr auf die optimale Arbeitsdrehzahl und verschleißt die Fliehkraftkupplung.
  • und noch vieles mehr

alle diese Symptome belasten in letzter konsequenz den Motor unnötig. Anhand dieses Beispiels kann man sich gut vorstellen, das man mit einer regelmäßigen Wartung bzw. Reinigung die Lebensdauer einer Kettensäge enorm verlängern kann.

Natürlich gilt dies nicht nur für Kettensägen!

Jedes Werkzeug bedarf seiner Pflege, um nicht vorzeitig zu altern oder zu vergammeln. So wie bei einem Meißel von Zeit zu Zeit der Bart abgeschliffen werde muß, muß ein Rasenmäher nach der Benutzung mit dem Dochdruckreiniger von grasresten befreit werden, um Roste vorzubeugen!

Wie Sie Ihre Werkzeuge richtig Warten und Wie sie kostenoptimiert damit umgehen erklähren wir Ihnen gerne in unserer vorführwerkstatt.

Beispiel 2:

Oft wird am falschen Ort gespart:

Eine Säge sägt nur so gut solange das Sägeblatt auch scharf ist. Das ist recht logisch und die meistern werden mir hierbei zustimmen.

Warum wechseln Sie dann nicht das Sägeblatt wenn Sie merken das es nichts mehr gut schneidet? Aah, das geht noch für den einen Schnitt! so so!

Wer hier meint er müße noch mit einem Sägeblatt arbeiten, welches bereits Rauchzeichen von sich giebt hat nicht nur ein beschissenes Arbeitsergebniss, vielmehr schädigt er die Maschine in welche das Sägeblatt eingespann ist! auch das Sägeblatt kann man noch schärfen solange es noch etwas zum schäfen gibt! nachher ist es kaput.

Durch den viel zu größeren Kräfteinsatz beim Arbeiten mit stumpfen Schneideinsätzen überlastet man den Motor des eigentlichen Werkzeugs immer wieder kurzfristig sowie die Antriebseinheit, was dann im laufe der Zeit dazu fürt, das der Motor oder das Getriebe den Geist aufgiebt!

Dann wird auf den Hersteller geschupfen, doch der eigentliche übeltäter ist der Pilot am Steuerhelbel, der mit einem Stumpfen sägeblatt arbeitet.

Aber es gibt eine lösung für dieses Problem, sehr teure Maschinen bieten hier einen eingebauten psychologischen Vorbeugemechanismuß zur abhilfe!

Nein! nicht weil teuere, stabieler, besser, hochwertiger sind,  sondern weil man auf eine Stichsäge die 600,- € gekostet hat einfach besser achtet als auf eine die nur 250,- € gekostet hat. Das selbe trifft auch auf das Sägeblatt zu.

Mein Tipp: Achten Sie speziell mal darauf wenn Sie sich bei der Arbeit ärgern, ob es nicht an der schneide liegt die evtl. Stumpf ist?


Also nicht drücken, sondern nachschleifen und immer ein Sägeblatt in Reserfe, dann halten auch maschinen die kein vermögen gekostet haben ein leben lang.