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rien ne va plus

(Nichts ´läuft gut!)

Auch hier wird das Pflichtprogramm fällig!

Da weder Fuß.- noch Handbremse eine nennenswerte Wirkung zeigten war dies auch schon während der Probefahrt klar.

Die Hinterachsbremse wird komplett revidiert!

Der erste schritt wie immer, zerlegen der ganzen Baugruppe und reinigen aller Einzelteile.

Und wenn ich sage alle Teile dann meine ich auch alle Teile!

 

Das zerlegen hab ich euch hier nicht in aller Ausführlichkeit bebildert. Da das beim Sierra nicht sehr kompliziert ist.

Wichtig ist mir immer, das wir keinen Dreck und keinen Rost wieder einbauen, den das hat mit Restauration nichts zu tun.

Rechts seht ihr die Bremsankerplatte nach dem entrosten im Säure Bad.

 

Entrostet und mit Zinkgrundierung grundiert sollte wieder einige Jahrzehnte ruhe sein!

Das gleiche passiert auch mit der Radnabe. Natürlich können wir diese nicht komplett im Säurebad versänken wegen der Passflächen. Die würden sonst nicht mehr funktionieren. Hier also nur die äußere Anwendung!

genau so der Radflansch.

Fehlt nur noch die Antriebswelle, aber die kommt auch noch dran!

Das Innenleben der Bremse wir eh neu aufgebaut außer der Nachstellerplatte, die wurde auch aufgearbeitet.

Mittlerweile ist die Grundierung und die Farbe getrocknet.
somit konnte ich die aufgearbeiteten und die neuen Teile wieder montieren.

Wer sich jetzt wunder warum die Ankerplatte innen grün ist, kann ich eine Antwort darauf geben.
Wenn ich restaurieren hinterlasse ich gerne eine persönliche Fußnote, in diesem Fall eine grün lackierte Bremsankerplatte.

Damit man gleich sieht das hier schonmal daran gearbeitet wurde.
Von außen ist sie natürlich wieder original (schwarz)!
Die Feder ist rot weil es sich um eine Tieferlegung handelt.